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SUMMARY:Wanderung durch das letzte URWALD-PARADIES
DESCRIPTION;ENCODING=QUOTED-PRINTABLE:\n\n \n\n\nSonderführung im Wildnisgebiet Dürrenstein durch den Urwald "Rot
 hwald"\n\n\n \n\n\nDas Spezialgebiet des FEUERSALAMANDER-Instituts ist es T
 RANSFORMATION, also WEITERENTWICKLUNG bei Menschen und Menschen-Gemeinschaf
 ten hervor zu rufen.\n\n\nDieses SONDERANGEBOT fällt dabei etwas aus der Re
 ihe... aber es würde uns nicht wundern, wenn auch dieses Erlebnis bei Euch 
 große persönliche Veränderung hervorrufen und sich die Erkenntnis, dass das
  Paradies auf Erden zu finden ist, nachhaltig einstellen würde!\n\n\nZum Sc
 hutz des Urwaldes gibt es nur wenige geführte Wanderungen durch dieses Gebi
 et. Schon vor Jahren hat sich der FEUERSALAMANDER dafür angemeldet, jetzt i
 st endlich ist es soweit. Wir laden Dich zu diesem unvergesslichen Naturerl
 ebnis ein.\n\n\n\n \n\n\nDas Wildnisgebiet Dürrenstein im südwestlichen Nie
 derösterreich bewahrt den größten Urwaldrest des Alpenbogens, den Urwald Ro
 thwald.\n\n\nEs ist ein IUCN anerkanntes Schutzgebiet der Kategorie Kat. Ia
  + Ib und dient mit seinen Natur­wäldern als wichtiger Baustein im Bestrebe
 n seltene Ökosysteme mit ihren Tier-, Pflanzen- und Pilzarten dauerhaft zu 
 sichern.\n\n\n \n\n\nBitte beachte folgende Punkte bei der Teilnahme an der
  Exkursion:\n\n - Tragen von festem Schuhwerk (Bergschuhe) ist Pflicht!\n -
  Regenschutz ist mitzunehmen\n - Jause/Verpflegung ist selber mitzunehmen\n
  - Die Wanderungen finden bei jedem Wetter statt\n - Bergstöcke werden ange
 raten\n - Ausreichende Kondition und Trittsicherheit für die jeweilige Schw
 ierigkeitsstufe ist erforderlich\n - Pro geführter Wanderung darf maximal e
 in Hund an der Leine mitgenommen werden! Bitte erkunden Sie sich bei der An
 meldung diesbezüglich dazu\n\n \n\n\n \n\n\nTreffpunkt: \n\n\n\nWir starten
  um 8.30 Uhr vom Haus der Wildnis, Kirchenplatz 4, 3293 Lunz am See. In Fah
 rgemeinschaften geht es zum Wildnisgebiet.\n\n\nwww.wildnisgebiet.at\n\n\n 
 \n\n\nDauer:\n\n\n8-9 Stunden, Schwierigkeit mittel\n\n\n \n\n\nKosten:\n\n
 \nVoraussetzung: Fördermitgliedschaft beim Verein Paradies auf Erden € 30,-
 / Jahr für Einzelpersonen,  € 60,-/ Jahr für Familien. Beantragbar bei der 
 Anmeldung.\n\n\nfür die Exkursion: 25,-- Euro pro Person - verpflichtend im
  Voraus zu überweisen (wird bei Abmeldung nicht refundiert).\n\n\n \n\n\nAn
 meldung: hier \n\n\n\nWenn Du dabei sein möchtest, melde Dich bitte rasch a
 n. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.\n\n\n \n\n\nEine Bitte 
 der Wildnisgebiets-Verwaltung:\n\n\n \nLiebe Exkursionsteilnehmer*innen, \n
  \nWir möchten Sie über Änderungen in der Coronaverordnung betreffend die E
 xkursionen ins Wildnisgebiet informieren. \nMit Donnerstag, 10. Juni 2021, 
 treten folgende Lockerungen in Kraft:  \n·       Der Mindestabstand wird vo
 n 2 auf 1 Meter reduziert  \n·       Die Maskenpflicht outdoor entfällt \n 
 \nUm die Exkursionen sicher durchführen zu können, ist aber weiterhin die “
 3G-Regel” einzuhalten: \n·       Voraussetzung für die Teilnahme ist daher,
  dass entweder ein negativer Corona Test, die Impfung oder der Nachweis ein
 er Genesung vorliegen muss \no   Negative Testung: Ein molekularbiologische
 r Test (z.B. PCR-Test) darf nicht älter als 72 Stunden ab Probenahme sein, 
 ein Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden, ein Selbsttest der in einem be
 hördlichen Datenverarbeitungssystem der Länder erfasst ist, nicht älter als
  24 Stunden \no   Impfung: Die Erstimpfung gilt ab dem 22. Tag nach dem ers
 ten Stich (Dauer der Gültigkeit beachten, siehe link) \no   Genesung: Nachw
 eis oder Absonderungsbescheid nicht älter als 6 Monate oder Nachweis neutra
 lisierender Antikörper nicht älter als 3 Monate \n \n \n \n\n\nGeschichte:\
 n\n\nDie unglaubliche Geschichte dieses Waldes geht weit zurück und beginnt
  zu einer Zeit, in der es an dieser Stelle noch gar keinen Wald gab. Viele 
 Jahrtausende später ist er einer der letzten Urwaldreste, die es auf diesem
  Planeten überhaupt noch gibt. Ohne besondere Rücksichtnahme und strenge un
 ter Schutzstellung wäre auch dieses Naturjuwel schon längst durch forstlich
 e Zugriffe zerstört worden. \n\n\n \n\n\nIn Ostteil des Wildnisgebiets befi
 ndet sich mit ca. 460 ha der letzte flächenmäßig bedeutsame Naturwaldrest d
 er Ostalpen. Da es sich bei diesem Kleinod um einen äußerst sensiblen Leben
 sraum handelt, muss das Kernstück des Schutzgebiets jedoch von vermeidbaren
  Störungen freigehalten werden. Unsere Exkursion ermöglicht einen Einblick 
 in den Urwald wo die besonderen Eigenschaften naturbelassener Wälder demons
 triert werden. Die Faszination an einem durch Menschen nicht beeinträchtigt
 en Lebensraum wird durch diese Exkursion sichtbar.\n\n\n \n\n\n88% der Fläc
 he sind Naturzone ohne menschlichen Eingriff. Hier wird die natürliche Proz
 essdynamik zugelassen, der Mensch ist nur Beobachter und Gast. Unser Motto:
  „Wildnis bewahren und sekundäre Wildnis wieder entstehen lassen“.\n\n\n \n
 \n\nDas 4 km2 große Herz des WGD stellte Albert von Rothschild 1875 unter s
 einen Schutz. Es ist eine Primärwildnis und der letzte große Urwaldrest des
  Alpenbogens (montaner Bergmischwald mit ca. ? Rotbuche, ? Tanne und ? Fich
 te). Durch Pollenanalysen aus Bodenproben wurde die kontinuierliche Bewaldu
 ng nach der letzten Eiszeit wissenschaftlich bestätigt. Der Zutritt ist reg
 lementiert (entweder geführte Wanderungen oder nur auf markierten Wegen) un
 d auch die Forschung unterliegt strengen Auflagen\n\n\n \n\n\nVision und Mi
 ssion\n\n\nDie Schutzgebietsverwaltung des Wildnisgebietes Dürrenstein hat 
 es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen eine emotionale Verbundenheit mit der
  Natur zu ermöglichen. Unser Bemühen ist es, über Beispiele, die emotional 
 „fesseln“, das Verständnis für ökologische Prozesse von früher Jugend an zu
  wecken, um im späteren Leben Entscheidungen auch im Sinne einer globalen R
 ücksichtnahme auf die Lebensbedürfnisse aller Organismen treffen zu können.
 \n\n\nFast jede unserer Entscheidungen hat Auswirkungen auf unsere Umwelt u
 nd damit auf unsere Lebensgrundlagen. Erst wenn eine ausreichende Zahl an M
 enschen und insbesondere Entscheidungsträgern dies erkennen, und auch danac
 h handeln, können die Menschheit und mit ihr alle noch existierenden Lebewe
 sen, die „Naturkatastrophe Mensch“ überleben (die letzte derartige Katastro
 phe mit Massenaussterben war jener Asteroid, der die Dinosaurier auslöschte
 ).\n\n\nWir dürfen uns jedoch nicht auf jene „da oben“ verlassen, sondern j
 ede/r Einzelne von uns kann dazu seinen Beitrag leisten. Ein Teil dieser He
 rausforderung besteht darin die letzten Reste unberührter Natur zu erhalten
 . Denn einmal zerstört sind Urlandschaften für immer verloren und können ni
 cht wiederhergestellt werden. Schon seit vielen Jahren werden die Konsequen
 zen einer rücksichtslosen Ausbeutung global sichtbar.\n\n\nDas Ziel der Wil
 dnisgebietsverwaltung ist es daher:\n\n - ökologische Vorgänge bewusst zu m
 achen\n - globale Zusammenhänge zu erläutern\n - ein Umdenken herbeizuführe
 n\n - und damit drohende Gefahren für unsere einzige „Mutter Erde“ durch ök
 ologische Zusammenbrüche zu verhindern\n\nDurch ein Zurücknehmen der anthro
 pogenen Anforderungen lassen wir zu, dass die Natur sich Flächen zurückerob
 ert, evolutionäre Prozesse von uns unbeeinflusst ablaufen und eine angepass
 te, reiche Diversität erhalten bleibt, die auch zum Überleben der Menschhei
 t beitragen wird.\n\n\nNur diese Vielfalt wird in der Zukunft die Lösungen 
 für Fragen bringen, die heute noch gar nicht gestellt werden, weil wir sie 
 noch nicht stellen (können), weil wir sie noch gar nicht kennen. In letzter
  Konsequenz hängt die Existenz der Menschheit von einfachen, grundsätzliche
 n, ökologischen Regelkreisläufen ab. Das Zulassen dieser Ökosystemleistunge
 n bildet die Grundlage, dass auch die nächsten Generationen einen Platz zum
  (Über-)Leben vorfinden.\n\n\n \n\n\nEntstehung (Wikipedia)\n\n\nDie Idee, 
 großflächige Wälder, die vom Menschen unberührt waren, vor dem forstlichen 
 Zugriff und der Zerstörung für sich und seine Nachwelt zu retten, wurde in 
 diesem Gebiet 1875 vom Unternehmer und Bankier Albert Rothschild initiiert.
  400 ha Wald des Kerngebiets, des Rothwaldes sind nie forstlich bewirtschaf
 tet worden und bilden damit einen echten Primärwald, der sich seit der Würm
 -Kaltzeit (der letzten Kaltzeit) weitestgehend ungestört entwickelt hat. Au
 f Basis des Rothwalds wurde 120 Jahre später das Schutzgebiet auf 2400 Hekt
 ar erweitert und in den Jahren 1997–2001 das Wildnisgebiet Dürrenstein ins 
 Leben gerufen.\n\n\nDas Wildnisgebiet dient dem Schutz gefährdeter Lebewese
 n und Lebensgemeinschaften. Es soll jedoch kein bestimmter Zustand konservi
 ert werden, sondern vielmehr dürfen natürliche Prozesse weitestgehend ohne 
 Einfluss des Menschen ablaufen. Die Anerkennung als erstes Wildnisgebiet Ös
 terreichs der Kategorie I nach den Kriterien der Weltnaturschutzorganisatio
 n ICUN wurde im Jahr 2003 verliehen. Es umfasst 23,7 km2, wobei etwa die Hä
 lfte (Westteil) der Kategorie Ib (Wilderness) angehören, der Ostteil mit de
 n etwa 4 km2 des Rothwalds wurde als Kategorie Ia (Strict Nature Reserve Ia
 , Strenges Naturreservat) ausgewiesen. Das Wildnisgebiet bildet so eine Puf
 ferzone um den Urwald. Im August 2010 wurde das Wildnisgebiet um 72 ha erwe
 itert.\n\n\n2013 konnte die Fläche um weitere 1.000 ha (10 km²) auf nun ins
 gesamt 3.500 ha (35 km²) vergrößert werden.\n\n\n \nDas FEUERSALAMANDER-Ins
 titut und all seine Angebote sind ein Bildungsförderprojekt des Vereins PAR
 ADIES AUF ERDEN \n und dienen der Entwicklung einer gesunden, naturverbunde
 nen, selbstbewussten, respekt- und lustvollen Lebensweise unserer Mitgliede
 r.\n\n\n \nCopyright M. J. Edengarter-Prosser 2021/ Wildnisgebiets-Verwaltu
 ng\n\n\n\n \n\n\n \n \n\n\n \n\n\n \n\n\n \n\n\n \n \n\n\n \n\n\n \n\n\n \n
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