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Visionssuche-Erfahrungsberichte

 

Lesen Sie hier, was Teilnehmer berichten...

Als ich vor 7 Jahren den Jakobsweg gelaufen bin, hatte ich irgsendwie etwas Großes erwartet, aber letztlich war es eine Lektion der kleinen Schritte, Gott steckt auch in den kleinen, kleinsten Dingen, Geschehnissen.
Dass ich bei der Vision-Quest dabei war, empfinde ich als großes Geschenk, für das ich einer Menge Menschen dankbar bin, Michael Josef, als Mann der kraftvoll sein Herz einbringt und die Demut hat, um Beistand zu bitten. Meiner Frau, welche diese Quest quasi für mich ausgesucht hat, den Männern, welche ihre Tiefe geteilt haben, Karl, dem Platz, den Wesen,...
Die Vision-Quest ist für mich so, als ob ich ein riesengroßes Geschenk bekommen hätte, aber ich muß auch damit spielen. Es wäre jetzt ziemlich leicht, in die "Normalität" zurückzufallen und die tiefgreifenden Erlebnisse während der Quest als wunderbares Einzelerlebnis zu sehen und jetzt einfach wieder realistisch zu sein. Aber, wenn Schöpfung wahr ist, muß es auch durch uns wahr werden. Die Vision-Quest hat für mich wieder eine unglaublich intensive Verbindung zur Schöpfung hergestellt und, daß ich darin einen Platz habe. Jeder von uns ist ein Schöpfer und mit der Schöpfung verbunden, daran hat mich die Vision-Quest wieder erinnert. Das Tor ist weit offen, und ich gehe jeden Tag hindurch. Aber da ist eben der Alltag, mit seinen kleinen Schritten, und bei den kleinen Schritten die Größe, die Verbundenheit mit der Kraft der Schöpfung zu spüren, gerade jetzt, wenn Du auf dem Klo sitzt, oder Dich ärgerst, oder etwas aufwischen mußt und Dein Terminkalender noch so voll ist. Irgendwie ist das alles ein wenig paradox, aber wahr. Und die Frage ist jetzt, was mache ich mit dieser Wahrheit? Die Vision-Quest zeigt, ich bin verbunden und ich habe die Wahl, treffe Entscheidungen und dieser Umgang mit der Kraft ist Schöpfung, ob bewußt oder unbewußt. Und das ist letztlich schon harter Tobak.
Und die Quest hilft mir diesen Tobak besser, bewußter zu rauchen, obwohl ich ehrlich gesagt schon gedacht habe ich bin Nichtraucher. Wenn Du jemanden erzählst, daß jeder Mensch ein Schöpfer ist, halten Dich die meisten für bescheuert, selbsüberschätzend oder für einen Gotteslästerer, aber das ist die Wahrheit, welche mich die Vision-Quest gelehrt hat...

Heiko, 41, 2 Wochen nach der Männer-Visionssuche 2006

  

Der Einstieg in den Alltag war ganz o.k. Habe mir aber auch nicht so viel erwartet. Was wirklich weg war, war die Abhänigkeit von meiner Freundin. Ich brauchte sie nicht mehr, mag sie aber sehr. Dass sie mich fast davon abgehalten hätte die Visionsuche zu machen, und ich gemerkt habe, dass es sehr wichtig war, dass ich sie gemacht habe, hat uns ein wenig auseinander gebracht. Es hat sich aber auch vieles geklärt und ist ehrlicher und schöner geworden. Fühle mich allgemein wohler in meiner Haut seit der Visionsuche. Bin auch selbstbewuster, mit Leuten mit denen ich nicht reden will, nicht zu reden, und Sachen, die ich nicht tun will, nicht zu tun. Wird manchmal wahrscheinlich egoistisch wirken. Merk aber, dass ich wirklich tun muss was ich will.

Cornelius, 18, 2 Wochen nach der Männer-Visionssuche 2006

 

Was war der Grund mich für eine Visionquest zu entscheiden?

Seit Jahren ein Gefühl der Orientierungslosigkeit, ein Gefühl im Nebel zu stehen und nicht wissen woran ich mich orientieren könnte. Dies hat ein Gefühl der Zerrissenheit hinterlassen. Ein weiteres Empfinden war, als ob ich gegen einen Sturm ankämpfe. Ständig im agieren, probieren und kämpfen, doch schien ich mich kaum von der Stelle zu bewegen. Der dritte Punkt war die Frage nach der eigenen Männlichkeit. Bin ich ein Mann? Den Körper eines Mannes hatte ich, auch Vater bin ich bereits. Aber was zeichnet einen Mann aus – woran erkenne ich ein Mann zu sein?
Ich fühle mich in der Natur wohl, liebe Bewegung und somit war die Visionquest eine gute Gelegenheit Selbsterfahrung draußen zu erleben.

Auf der Alm eingetroffen sind sehr bald Ängste vor dem aufgetaucht was passieren könnte. Gleichzeitig Zweifel darüber ob überhaupt etwas passieren würde. Denn fast zwei Wochen nur für meine Entwicklung zu opfern, so viel Zeit zu verbrauchen. Steht mir das überhaupt zu? Darf ich so viel Ressourcen verbrauchen? Ein Gefühl von Schuld gegenüber meiner Tochter, meinen Eltern und der Welt überhaupt wurde immer stärker. Auch Angst vor so viel Ruhe, Verlangsamung der Abläufe im Alltag auf der Alm. Ich sehnte die Hektik des Alltages herbei, die so viel Ablenkung, soviel Beschäftigung mit scheinbar Wichtigem ermöglicht.

Das Thema für die Auszeit ist nach einigen Tagen bewusst geworden: Ich geh wieder für eine Übung alleine in den Wald. Begleitet von den üblichen Zweifeln ob auch ich etwas spüren werde, eine Erkenntnis finde, die der eine oder andere in der Gruppe schon berührt erzählen konnte. Plötzlich durchfährt mich ein Satz, so voll Kraft und Klarheit, dass ich auf die Knie gehe: „Du nimmst dich nicht wahr!“ Ob dieser Satz aus meinem Inneren oder von den Bäumen um mich kam, kann ich nicht sagen. Damit wurden jedoch mehrere Themen die mein Gefühl der Zerrissenheit ausmachten gebündelt. Dieser Satz war aber mehr als nur ein par Worte. Dieser Satz hat mein Innerstes getroffen. Ich habe ihn gehört und erfahren! Nicht die Anderen, ICH bin es der sich nicht wahrnimmt. Ich hatte das Gefühl, als ob irgendjemand hinter meine Masken geschaut hatte. Ich konnte nichts mehr dagegen sagen, sondern aus einem tiefen Empfinden sagen: ja so ist es.

Dieser Satz mit seinen vielen Auswirkungen auf meine Lebensumstände hat mich die restliche Zeit auf der Alm begleitet.

Was habe ich aus der Visionquest gelernt?
Ein großes Geschenk ist die Erfahrung, dass ich ein Teil der Natur bin, dass der Baum mehr ist als nur Holz oder Schattenspender. Dass der Wind mehr ist als nur warm, stark oder schwach. Dass der Stein mehr hat als nur Farbschattierungen, Gewicht, Form, sich zum werfen eignet. Diese sichtbare Natur ist etwas, das ich auch bin, etwas das mich berührt, wenn ich ruhig werde, wenn ich mich zu öffnen vermag. So wie ich Nahrung und Flüssigkeit brauche, „dürstet“ es mich seit der Visionquest von Zeit zu Zeit nach Natur. Der sportliche Aspekt ist in den Hintergrund gerückt, das langsame Draußen-sein in den Vordergrund. Für diese Öffnung bin ich sehr dankbar.
Seit 7 Monaten entdecke ich, wie viel ich an mir wahrnehmen kann. Damit ist mir auch bewusst geworden, dass es viel Kraft benötigt um das Wahrgenommene nach außen zu vertreten. Speziell dann wenn es gegen alle rationalen Erklärungen stößt. Dadurch habe ich mehr Ruhe in mir erfahren. Anstatt in den „Nebel“ zu starren horche ich jetzt mehr nach innen und erhalte dadurch mehr Orientierung. Das Wahrgenommene nach außen zu vertreten ist oft mit Zweifel verbunden, trotzdem habe ich mehr Kraft zur Verfügung.
Das Thema „Mann“ wirft noch einige Fragen auf. Jedoch war es sehr kraftvoll mit Männern unterschiedlichen Alters viel Zeit zu verbringen. Die Lebens- und Leidensgeschichten der einzelnen Männer haben viel von meinen eigenen Zweifeln genommen.

Stefan, 36, 1 Jahr nach der Männer-Visionssuche 2004

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© Michael Josef Egarter, 2004

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