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  1. Wie der Feuersalamander zu mir kam

  2. Symbolische Bedeutung des Feuersalamanders

  3. Warum ich mich als Kursleiter meist als "FEUERSALAMANDER" bezeichne

 

Der Salamander mit dem alles begann....

 

1. Wie der Feuersalamander zu mir kam:

Bei meinem ersten offiziellen Seminar, einer Männer-Schwitzhütte, schaffte es ein Feuersalamander unbeschadet zu uns in die vollbesetzte Schwitzhütte zu gelangen, obwohl wir 13 Männer zuvor die Schwitzhütte einen Tag lang vorbereitet und den schönen, aber regenfeuchten Platz dabei in einen Schlammplatz verwandelt hatten. 
In der Folge begleitete mich ein Bild dieses Salamanders als Bildschirmschoner und übte magische Anziehungskraft auf mich aus, ohne mir, wie sonst, mit der Zeit langweilig zu werden. 
Durch eine Ausbildung inzwischen mit der Technik der „Traumzeit-Reisen“ vertraut geworden (siehe Seminar „Traumzeit-Reisen“) , traf ich bei einem mittäglichen Spaziergang im Wald zwei Feuersalamander an: 
Der erste davon schien mir schon von fern durch (ein Kobra-ähnliches) Hochrecken des Kopfes zu „winken“. Im Vertrauen auf meine neu gewonnenen „kommunikativen Fähigkeiten“ versuchte ich mit den beiden „ins Gespräch“ zu kommen: Doch auf meine Bitte nach „Medizin“, also nach heilsamen Botschaften, bekam ich von ihnen unentwegt nur jene – für mich damals völlig unverständliche und unsinnige - „Antwort“ zu „hören“: „I bin du!“. Als den beiden auch nach längeren Verhandlungen keine „vernünftigeren“ Botschaften zu entlocken waren, machte ich mich mit einem Kopf voller Fragezeichen und dem Gefühl, vielleicht doch ein wenig verrückt zu sein, auf den Heimweg.

Bald wäre die Geschichte in Vergessenheit geraten, da stellte sich die Frage nach einem Logo für meine Seminararbeit. Die erste, spontane Eingebung war – 3x dürfen Sie raten – „Der Feuersalamander“.

Dies wiederum warf die Frage auf: Warum gerade der Feuersalamander? Also begann ich zu suchen und Nachforschungen anzustellen. Ein Prozess der bis heute anhält und wirklich spannend ist... (siehe „Symbolische Bedeutung des Feuersalamanders“, unten)

Doch das war noch nicht alles...
Um ganz sicher zu gehen, besuchte ich einen Vortrag zum Thema „Die Macht der Marke“. Die mir selbst irgendwie verrückt, aber gleichzeitig auch genial anmutende Idee, den Feuersalamander zu meinem Logo und Unternehmensnamen zu machen, wollte ich objektiv überprüfen und – wie ich inzwischen innigst hoffte - bestätigen lassen. Hier stellte sich allerdings heraus, dass ich mir nach Erkenntnissen der modernen Wirtschaftsforschung diesen Unfug besser möglichst schnell aus dem Kopf schlagen sollte...

Ziemlich verunsichert suchte ich nach Alternativen... Nichts, aber auch rein gar nichts war zu finden.

Gleichzeitig rückte der Redaktionsschluss einer österreichischen Männerzeitung, in der ich einen Artikel publizierte, immer näher. Dieser sollte auch Anlass dafür sein, meine neue Homepage-Adresse zu veröffentlichen. Mangels sinnvoller Alternativen, gab ich schlussendlich dennoch „Feuersalamander“ als Unternehmensnamen und Homepage-Adresse an.

Damit war die Entscheidung zwar im Außen gefallen, jedoch im Innen noch nicht vollzogen. So machte ich mich mit Unterstützung der MännerWegGemeinschaft, einer von mir mit-begründeten Männerrunde, auf zu einer Innenwelt-Reise (eine weitere, höchst spannende Methode, den Blick nach innen zu richten.) 
Der Feuersalamander, dem ich auf diese Weise sehr bald begegnete, führte mich in die mythologische Bedeutung des Salamanders und dessen besondere Qualität(en) ein. Die Leitsätze „Die Kraft, die aus der Tiefe kommt.“ sowie „Die Kraft, die in die Tiefe führt.“ sind Ergebnisse dieser Reise...
Erst jetzt war die Entscheidung für den Feuersalamander als Unternehmensnamen und -Logo authentisch. Innen und Außen waren kongruent geworden und die Entscheidung damit eindeutig und endgültig.

Daher reservierte ich die entsprechende Web-Domain und begann gemeinsam mit einem bekannten Graphiker ein Feuersalamander-Logo zu entwickeln.

Etwa zur selben Zeit stellte ich fest, dass, wann immer ich in die Natur ging, ich innerhalb kürzester Zeit auf Feuersalamander traf, nicht selten in größerer Anzahl und auch bei trockenem Wetter (das Salamander eigentlich nicht sehr schätzen), sowie an völlig untypischen Plätzen. Allmählich fand ich heraus, dass es mir möglich war, Feuersalamander, wo immer es welche gab, innerhalb von wenigen Minuten intuitiv aufzuspüren und verbrachte Stunden damit, sie zu fotografieren und zu studieren.
All das gipfelte in dem Erlebnis, ein Feuersalamander-Weibchen bei der Geburt ihrer Nachkommen in einem Bach zu beobachten.

Seitdem ist mein intensiver innerer Kontakt mit "dem Geist des Feuersalamanders" nicht mehr abgerissen, im Gegenteil: Er vertieft sich Stück um Stück...

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Vorläufige Ergebnisse meiner Forschung über die

2. Symbolische Bedeutung des Feuersalamanders:

In den alten Kulturen unserer Ahnen (Kelten, Germanen) hatte der Feuersalamander die Bedeutung Begleiter der Seelen in die Unterwelt zu sein. Wahrscheinlich, weil jede kleine Höhle und jedes dunkle Loch in der Erde als Eingang in die Unterwelt gedeutet wurde und ein Feuersalamander, wann immer man ihm begegnet, sofort versucht, sich in einem solchen in Sicherheit zu bringen.
Der Begriff „Unterwelt“ ist hier aber unbedingt als Synonym für „Seele“, für das „Unbewusste“, die „mythische Welt“, die „Tiefe“ und vor allem den in unserer Arbeit üblichen Ausdruck, des „Innen“ zu verstehen. Der Feuersalamander steht so gesehen für „Einweihung in die Geheimnisse des Unbewussten“, er führt die dafür offenen Menschen in deren Seele, auf ihre „Heldenreise“ (Joseph Campell, "Der Mythos in Tausend Gestalten"), damit sie Heilung erfahren und zur persönlichen Reife wachsen, damit sie mit dem Drachen kämpfen und die dort verborgenen Schätze heben können...

Entwicklungs- bzw. evolutionsgeschichtlich betrachtet, steht der Salamander zwischen dem Fisch und dem Reptil. Er gehört zu den Amphibien, also den Lebewesen die den ersten Schritt ans Land wagten, dabei aber dem Wasser trotzdem immer verbunden blieben. Damit ist er als Verbindungsglied zwischen dem Unbewussten (Wasser und Dunkelheit stehen mythologisch gesehen immer für das Unbewusste) und dem Bewussten (Land und Licht stehen für das Bewusste) zu verstehen. Er ist in beiden Welten zu Hause und kann daher als Botschafter fungieren, indem er das Bewusstsein ins Unbewusste und das Unbewusste ins Bewusstsein bringt.
Als Übergangsglied der Evolutionsgeschichte ist er Ur-Ahn aller an Land, in der Luft und im Wasser lebenden Wirbeltiere und damit auch Ur-Ahn von uns Menschen! 
Als älteste an Land lebende Gattung ist er etwa 350 Mio Jahre alt. Seit damals haben sich die Salamander nur unwesentlich verändert, weshalb man sie auch als Träger von Ur-Bewusstsein und entsprechender Weisheit betrachten kann. In diesem Sinne steht der Salamander genau an der Schwelle der von vielen Mysthikern beschriebenen Entwicklung von der unbewussten Schöpfung zur Schöpfung die sich ihrer selbst bewusst wird. - Er ist Schlüsselwesen im kosmischen Bewusstwerdungsprozess.
Damit nicht genug, repräsentiert er die Dimensionen des Unbewussten und des Bewussten auch durch seine auffälligen Körperfarben: Schwarz/dunkel für das Unbewusste, Gelb/hell für das Bewusste.

Vor diesem Hintergrund lässt sich auch verstehen, warum der Salamander im Volksglauben des Mittelalters als gefährliche Bestie(!) verurteilt und zu Tausenden verbrannt wurde. Zum einen wollte man die ihm zugeordnete Eigenschaft, unbeschadet im und sogar vom Feuer leben zu können, sowie das Feuer löschen zu können, überprüfen und zum anderen ihn aufgrund seiner Fähigkeit, „ganze Völker zu vergiften“, vernichten. 
Heute weiß man, dass Plätze mit besonders starker Erdstrahlung sowie andere Phänomene von archaisch-unerklärlicher Kraft entweder durch christliche Gebäude oder Gebräuche überdeckt - oder aber verteufelt wurden. Solcherart natürliche Energien waren in das christlich geprägte Weltbild nicht einzuordnen und wurden deshalb als äußerst gefährlich angesehen. Aus dem selben Grund wurde wohl auch der Feuersalamander verteufelt.
In weniger hetzerischen Anschauungen wurde der Feuersalamander auch als Elementarwesen das im Element Feuer wohnt, damit dieses nicht unbelebt und unbehütet sei, gesehen. Paracelsus meint, dass "sie ihrer Natur nach nicht mit den Menschen umgehen könnten"(...) und dass sie "nicht Dämonen, sondern von Gott bestellte Hüter des Elements sein."(Knaurs Lexikon der Symbole, Bidermann, H. Droemer Knaur, München 1989; S. 370)

Im indianischen Medizinrad, einem uralten, in verschiedenen Abwandlungen üblichen „Kompass“ der indigenen Kulturen Amerikas zur Orientierung in der Landschaft der Seele, stehen die Farben Schwarz für die Himmelsrichtung des Westen und Gelb für die Himmelsrichtung Osten. 
Dem Westen, also der Farbe Schwarz, werden folgende Qualitäten zugeordnet: Herbst, Element Wasser, Gewitter, Psyche, Pupertät, Krise, Gefühle, Entwicklung eines sich selbst reflektierenden Bewusstseins und eines Bewusstseins für das Du, dem Menschen gegenüber, die ""Bereitschaf in den eigenen Keller zu gehen..."; im negativen Fall auch Depression. 
Dem Osten, der Farbe Gelb, wird das Element Feuer, Frühling, Alter, Intuition, Inspiration, Spiritualität, Geist, Entwicklung eines transpersonalen Bewusstseins, Erleuchtung etc. zugeordnet. 
Auch hier stimmt also die Symbolik der Farben des Feuersalamanders mit den über ihn überlieferten Qualitäten (Auseinandersetzung mit dem Unbewussten, Reflexionen über sich selbst, Inspiration) überein.

Der Feuersalamander als Überbringer der Kraft der Erdmitte:
Eine weitere Deutungsmöglichkeit, die mir besonders gut gefällt, ist, dass der Feuer-Salamander, wenn er in die Tiefen der Erde (des Unbewussten) abtaucht, dort in den feurigen Kern der Erdmitte gelangt und diese Feuer-Energie dann auch an die Oberfläche mitbringt. Ganz bestimmt ;-) trät er deshalb den Namen FEUER-Salamander. Er führt in die Tiefe, die Mitte, dorthin wo alle Kraft, Kreativität und Be-Geisterung liegen, holt diese lebens-wichtigen Kräfte an die Oberfläche, in das Bewusstsein und macht sie zugänglich für die Menschen.

Zum Gift des Feuersalamanders: 
Tatsächlich ist der Feuersalamander relativ giftig. Seine Haut produziert eine, dem Gift südamerikanisch-tropischer Pfeilgiftfrösche ähnliche Substanz, die ihn in erster Linie vor Bewuchs durch, in seinem feuchten Lebensmilieu extremen Druck ausübenden, Schimmelpilze bewahrt. Erst in zweiter Linie dient dieser Schutz gegen Angriffe von Fressfeinden. Wenn der Feuersalamander berührt wird, sondert er durch Drüsen entlang der Wirbelsäule dieses Gift ab, welches an Schleimhäuten sehr unangenehmes Brennen verursacht. Kinder und kleine Tiere könnten, wenn sie einen Feuersalamander verschlucken würden, durchaus an dem Gift sterben. 
Gerade in neuen Landwirtschaftssystemen, wie zB der Permakultur nach Sepp Holzer, entdeckt man immer mehr die Wichtigkeit von Gift zur Erhaltung der Gesundheit eines Systems. ZB Giftpflanzen im Garten. Aber auch die moderne Medizin verwendet eine Vielzahl natürlicher Gifte für humantherapeutische Zwecke...
Vielleicht kann diese, dem Gift entsprechende, spezifische Feuersalamander-Qualität daher auch zur Gesundung und Gesund-Erhaltung des Systems MENSCH(-HEIT) einen wichtigen Beitrag leisten.

Das Feuer ist gemeinhin Symbol für Inspiration, Transformation, Geist, (Gegenwarts-) Bewusstsein, Erleuchtung, Be-Geisterung, Energie, Kraft, u.v.m.

Im deutschen Wörterbuch v. Jacob und Wilhelm Grimm (BD14), 8. Bd., Dt. Taschenbuch-Verlag, München 1984, wird fest gehalten, das "Salamander" ein arabisch-persisches Lehnwort ist und zu "samand" - feuerroth gebildet ist. Weiters findet man hier man ein Zitat alchimistisch-cabbalistischer Anschauungen aus dem 18. Jahrhundert, wo die Salamander als Elementargeister eine große Rolle spielten: "eben das, was du für einen feurigen Mann ansiehst, ist ein Salamander, sag´ ich dir, und einer der schönsten, die den Thron der großen, Radiante umglänzen. (...)"

Insgesamt ist ein großer Widerspruch in den, dem Feuersalamander zugewiesenen, Eigenschaften auffällig: Während er im Volksglauben, und diversen esoterischen Systemen als Feuer-Geist - also feuerfest, die Sonne, Wärme und Trockenheit liebend - beschrieben wird, steht diesen Behauptungen die biologischen Tatsache gegenüber, dass Trockenheit und bereits Temperaturen über 18°C für den Salamander tötlich sind. – Deswegen ist er auch überwiegend nachaktiv und vor allem bei Regenwetter zu finden.


Gerade diese Widersprüchlichkeit dürfte ein Hinweis auf die tiefere symbolische Bedeutung des Feuersalamanders sein, die meine Lust weiter zu forschen, beständig nährt und vorantreibt...

 

WICHTIG:
Frei lebende Feuersalamander sind durch die Zerstörung ihrer Lebensräume mittlerweile extrem selten geworden, und stehen daher unter

STRENGSTEM ARTENSCHUTZ !

(Vielleicht hat auch das tiefere Bedeutung!?)

 

 



3.) Warum ich mich als Kursleiter meist als "FEUERSALAMANDER" bezeichne:

Als Mensch, Michael Josef Egarter bin ich begrenzt, wie jeder andere Mensch.
Als Mensch habe ich bestimmte Fähigkeiten und Kräfte, gewisse Stärken und Schwächen, gewisse Vorlieben und Abneigungen.

Indem ich den Namen FEUERSALAMANDER verwende, lade ich Qualitäten und Fähigkeiten ein, die über mich als Mensch hinaus gehen. Sie helfen mir über mich hinaus zu wachsen, transpersonale Dimensionen zu kanalisieren. Es geht dann nicht mehr um mich (und mein Ego), sondern um eine übergeordnete Qualität die durch mich in diese Welt kommen kann. Dadurch ist mein Wirken nicht mehr auf meine persönlichen Beschränkungen begrenzt, sondern kann weit darüber hinaus gehen.

Die Qualität des FEUERSALMANDERS ist dem sehr ähnlich, was die Figur des "Wilden Mannes" = "Eisenhans" im Grimm'schen Märchen "Der Junge mit den goldenen Haaren" verkörpert: Als archaisches Wesen ist er Mentor des Königssohns, der ihn den Naturgewalten seiner tiefen Psyche aussetzt und so seine Transformation initialisiert und begleitet. So werde ich auf Kursen teilweise auch mit diesem Namen gerufen.

Der FEUERSALAMANDER ist das Symbol für Transformation. Diese Qualität allein schon durch mein Sein, viel mehr aber noch durch meine Arbeit Transformation bei Mitmenschen zu katalysieren wurde mir in die Wiege gelegt. 

Diese Qualität in die Welt kommen zu lassen, ist meine Gabe und mein Lebenssinn.

In meiner Arbeit ist es daher meine Absicht dieser Qualität im Dienste an den Menschen möglichst viel Raum zu geben.

Daher ist es sinnvoll diesen Namen zu verwenden.

 

 

© Michael Josef Egarter, 2005 + 2017 (letzter Absatz)

 

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Fr, 27. Okt. 2017, 15:00 Uhr

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27. Aug. bis 3. Sept. 2017 

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