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Schwitzhütte

Die Schwitzhütte, eine igluförmige Hütte im Freien, wird mit glühenden Steinen beheizt und steht für ein uraltes Reinigungsritual, das wir von indianischen Völkern, die diesen Brauch auch heute noch praktizieren, übernommen haben. Aber auch unsere europäischen Vorfahren kannten sehr ähnliche Rituale, z. B. war die Urform der Sauna eine überdachte Erdgrube. Über die heute üblichen Wellness-Saunen hinaus gehend hat die Schwitzhütte jedoch vor allem auch spirituellen Charakter: Es ist ein Ritual das der Reinigung von all dem dient, das uns von unserem „wahren (göttlichen) Kern“ trennt. Sie ist in diesem Sinn als Loslassen von „Altlasten“ und "Unechtem" zu verstehen. Man könnte sie sogar die "Urform der Beichte" nennen, da beides diese Intention hat: Die innere Verbindung mit der eigenen Essenz, und damit mit Gott wieder herzustellen. Auf diese Weise ist die Schwitzhütte also ein Instrument das uns unterstützt immer wieder zu uns selbst "zurück zu kehren", das Innen und das Aussen [siehe Feuersalamander-Philosophie] einander anzugleichen, in unsere Mitte zu kommen. So werden Energiepotentiale befreit, kreative Kanäle geöffnet und innerer Frieden greift Raum.

Angepasst an die Lebensrealität unserer Zeit, kann die Schwitzhütte uns sehr große Dienste hinsichtlich Psychohygiene und Persönlichkeits-ent-wicklung leisten. Ein hoch interessanter und idealerweise wiederkehrender „Boxenstopp für die Seele“.

Darüber hinaus bewirkt das Schwitzhütten-Ritual intensive "Vergegenwärtigung": Durch die Hitze, der wir in der Schwitzhütte ausgesetzt werden, wird unsere Gegenwärtigkeit im aktuellen Moment enorm verstärkt, wir werden im höchsten Maße präsent im gegenwärtigen Moment. - Damit eröffnet die Schwitzhütte immer wieder auch das Gefühl eines "Satoris", also tiefer Einsicht (so wie manchmal nach langer, tiefer Meditation). So wird unsere Intention klar und stark, und damit unser Wirken kraftvoll. 

Ein Schwitzhütten-Ritual kann jedem beliebigen Thema gewidmet werden. Immer hat es die Eigenschaft die Dinge zu verdichten und (damit) zugänglich zu machen. Die Intention ist es, das, was nicht echt, nicht essentiell, nicht authentisch ist, alles was nicht wirklich zu uns gehört und seinen Ursprung nicht wirklich in der Liebe hat, transparent zu machen und ein Stück weit "schmelzen" zu lassen. Es hilft zu unterscheiden was echt ist und was seinen Ursprung nur im Ego / im Kleingeist hat.
Daher kann in der Schwitzhütte jedes Thema in besonders intensiver Weise und mit großer Klarheit bearbeitet werden. So ist sie nicht nur dazu geeignet um für sich alleine den Blick nach innen zu richten, sondern auch um gemeinsam mit anderen, z.B. in einem Team oder mit der Familie, "heiße" Themen an zu sprechen, heilsame Einsichten zu gewinnen und die Beziehungen belastende "Altlasten" und Missverständnisse auszuräumen. Dieser Er-Kennt-nis-Prozess wir außerdem durch ur-alte archaische Techniken zur Förderung einer menschlichen, wertschätzenden und zielführende Kommunikation unterstützt.

Obwohl ich die indianischen Kulturen sehr ehre und respektiere, versuche ich nicht indianische Schwitzhütten zu kopieren. Im Gegenteil, ich passe das Ritual an die Menschen unserer Kultur und unserer Zeit an, und verbinde sie auch mit den spirituellen Wurzeln unserer Gesellschaft.

 

Schwitzhütten und Frauen in ihrer "Mond-Zeit":
Nach Jahren der Erfahrung mit der Leitung von Schwitzhütten, und durch die Hinweise und Erläuterungen von Mala Spotted Eagle (Cherokee-Shoshonee-Native American, und einer meiner wichtigsten Lehrer in Bezug auf die Schwitzhütte) bin ich allerdings zu dem Entschluss gekommen, dass es sowohl für den Rest der Gruppe als auch für die betreffende Frauen sinnvoller ist, wenn Frauen in ihren Tagen nicht an dem Schwitzhütten-Ritual teilnehmen, und wir damit der Tradition matriachalischer (!) Stämme (wie eben zB der Shoshonee) folgen. Dies selbstverständlich nicht im Sinne einer Abwertung oder Ausgrenzung der Frau, sondern ausschließlich im Sinne von Respekt und Ehrfurcht gegenüber den kraftvollen und einzigartigen energetischen Prozessen die in diesen Frauen vor sich gehen. Diese Prozesse sind nämlich u. U. derart intensiv, dass sie das Ritual ungünstig beeinflussen können. Betroffenen Frauen werden ggfs. Übungen und ev. auch Literatur zu diesem Thema angeboten, während der Rest der Gruppe in das Schwitzhütten-Ritual geht. Ich bitte alle Teilnehmerinnen sich darauf einzustellen, dass sie im Falle einer (manchmal auch unerwartet) eintretenden Menstruation mit diesem alternativen Prozess konfrontiert sind. - Der aber durchaus keinen Verlust darstellt, sondern - je nach persönlichem Einlassen - mindestens so wertvoller sein kann, wie das Schwitzhütten-Ritual. (Ursprünglich gingen überhaupt nur die Männer in die Schwitzhütte, weil Frauen durch die monatliche Menstruation und damit verbundene Reinigung kein solches Ritual brauchten. - Da das Frau-Sein heute aber kaum mehr so bewusst gelebt wird, wie das früher in den Stämmen der Fall war, ist nach Ansicht der meisten Ältesten nun auch bei Frauen der Bedarf an diesem Ritual entstanden.)

 

Der konkrete Ablauf der jeweiligen Schwitzhütte wird ansonsten ganz wesentlich von den Teilnehmern und den entsprechenden Gruppen-Prozessen bestimmt. Das Ritual kann an alle "brenzligen" Themen, an alle Altersklassen, alle alle sozialen Gruppierungen, und alle Arten von geschlossenen Gruppen und Teams angepasst werden.

Gerne führe ich auch bei Ihnen (Firma, Seminarhaus, Familie, Männer- oder Frauen-Gruppe, etc.) ein Schwitzhütten-Ritual durch. Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf: [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]


Zu den nächsten Schwitzhütten-Seminaren:
[Veranstaltungskalender]
    

 

© Michael Josef Egarter, 2004

 

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